DNA Test - Kupferspeicherkrankheit ( Kupferdoxikose ) - Gesund oder Krank??
Hintergründe:
Neues aus der Szene :
Allgemeine Erkrankung eines Tieres, speziell der Leber sind nicht zu vergleichen mit einer Erbkranheit sprich Kupferdoxikose.
News: Animonda Expert - System Proclub für erfolgreiche Züchter Jan. 2002
Zitat aus Ausgabe Januar 2002 Animonda Expert - System:

Durch DNA-Tests kann jedoch nicht die Funtionsfähigkeit eines untersuchten Gens oder gar die Gesundheit des Tieres gezeigt werden.
Es wird jeweils nur das Vorhandensein einer ganz bestimmten Genveränderung untersucht.
Deshalb sind die meisten DNA-Tests auch streng Rassespezifisch:....
Bei manchen Erbkrankheiten wie z.B. der Kupferspeicherkrankheit beim Bedlington Terrier ist zudem die genaue DNA Veränderung unbekannt, und man greift daher auf so genannte genetische Marker zurück:
Dies sind Abweichungen, die in der Nachbarschaft des kranken Gens liegen und mit hoher Warscheinlichkeit gleichzeitig vererbt werden. Hier muß man aber berücksichtigen, daß je nach Marker eine gewisse Fehlerquelle bleibt. Zweifelhafte Ergebnisse können außerdem durch unsachgemäße Probenentnahme auftreten. Die Nachweisverfahren sind so empfindlich, daß schon Spuren fremder DNA ausreichen können, um die Resultate zu verfälschen. Es darf daher nur Einwegmaterial verwendet werden, und die Proben müssen vor Kontaminationen geschützt sein.

Vorteile von DNA - -Tests:

>>Das Ergebnis von DNA - Tests verändert sich nicht. Jedes Tier muß deshalb nur einmal untersucht werden.
>>Geeignetes DNA-haltiges Material läßt sich relativ einfach sowohl durch Blutentnahme als auch durch Abstriche der Maulschleimhaut gewinnen.
>> Tiere können schon in frühen Alter, d.h. nach dem Absetzen, untersucht werden.
>>Die Proben sind bei geeigneter Lagerung unbegrnzt haltbar und können später auch für zusätzliche DNA - Tests verwendet werden.

Weiterführende Literatus:
A Crook et al.: Canine Inherited Disorders Database, Juli 2001
V.N. Meyers-Vallen:Relevance of the Canine Genome Projekt to Veterinry Medical Practice, Interntional Veterinary Information Service, Juni 2001
U.V. Mosloskey et al: Canine Molecular Genetic Diseases; Compendium on Continuing Education; Mai 2000
W. Wegner: Kleine Kynologie, Terra Verlag, Konstanz 1995


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